wer bin ich. was will ich. was tue ich. wo will ich hin. wo ist mein vertrauen. wohin führt mich meine sehnsucht. wo nach sehne ich mich wie eine sucht. wonach suche ich. worauf beruht meine unruhe, meine suche.
wie kann ich ein vertrauen in mich aufbauen. wie kann ich mich selbst lieben und zu mir stehen. einfach ich sein.
das schreiben dieser zeilen bringt in mir eine gewisse ruhe hervor. ich glaube die meisten antworten zu diesen fragen schon zu kennen. sie schlummern in mir. sind versteckt. und manchmal ist mir ihre existenz nicht bewusst. der alltag stellt sie in den schatten. doch sie sind da. es dibt einen weg zu ihnen. ich kennen diesen weg. dieser weg zu meinen antworten leigt in meinem vertrauen. in mir selbst. ich vertarue mir selbst.
ich vertraue mir, dass ich das richtige tue, richtige entscheidungen treffe. ich vertraue mir, dass ich anderen vertrauen und liebe schenke.
ich bin ich
ich bin eine starke person, die sehr lernfähig und anpassungsfähig ist. aber im kern immer sie selbst ist. es gibt verschiedene züge, verschiedene wesen in mir. jede hat seine vorzüge, vorlieben, nettig- und gemeinheiten. und jede hat seine berechtigung.
ich bin alle. und alle vereinen sich in mir. sie ergänzen sich. und sie werden weiter wachsen und sich verändern.
mein vertrauen, das tief in mir schlummert, das vertrauen in das gute – das ist meine stärke – das bin ich. ich möchte mir dieses bewahren. von nichts und niemanden nehmen lassen.
und eines tages wird dieses vertrauen so stark sein, dass ich keine angst mehr habe. keine angst mehr habe vor mir selbst. vor verletzungen. vor enttäuschungen. ich kann mich nicht mehr selbst enttäuschen, mich nicht mehr verletzten oder werde auch von anderen nicht mehr enttäuscht oder letzt. da ich weiß, dass es gut ist.
mein vertrauen beruht sich auf die gegenwart. es ist jetzt gut. es war nicht – es wird nicht – es ist.
dieses vertrauen und diese liebe zu mir wird mir helfen irgendwann das ICH aufzugeben und in ein WIR zu verwandeln. doch momentan nehmen meine fragen noch überhand. die antworten sind schon da. manchmal glaube ich sie schon gelernt zu haben. doch verliere ich immer wieder den zugang zu ihnen.
muss ich mir diesen fragen so oft stellen oder so lange stellen bis ich dich gefunden habe? oder werde ich vorher meine antworten haben oder den weg zu ihnen gefunden und gestärkt haben, bevor ich oder du mich findest.
ich glaube ich werde nie wirklich aufhören mir die fragen nach dem ICH zu stellen. diese treiben mich voran. wecken meine neugierde und abenteuerlust- die welt und mich zu entdecken. sie sollen mich auch irgendwann darin vorantreiben dich zu entdecken - wieder und wieder.
wenn die suche der weg ist und die antworten das ziel – ist der weg das ziel.
was mir also bleibt ist mein vertrauen. ich vertraue mir. und dieses vertrauen wird es mir erlauben eines tages dir zu vertrauen.