Harry Haller bzw. der Steppenwolf nannten es die “dritte Dimension” und was er damit meinten war die Welt jenseits von Zeit und Enttäuschung.

Diese “dritte Dimension” beschrieb er als klar, lustig und ewig.

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Aus meiner Sicht betrachtet sind diese Adjektiv in vielen Wünschen aus dem täglichen Leben wieder zu finden.

Ich sehe aber auch eine unterschied zwischen rationalisieren, zusammenfassen, Oberflächlichkeit und der Klarheit.

Aus meiner Sicht führt jeder Versuch zur objektiven Bestimmung einer Sachlage vom Anfang zum unendlichen Ende ich denke das könnte so sein wie von Aleph nach Aleph (Mathematisch).

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Das beschreibt die Sache ganz gut, der Anfang ist das Ende und Vice versa. From one to many. Das Leben als Zyklus oder Schwingung

durch die Endlichkeit in die Unendlichkeit und zurück.

Somit liegt die ”dritte Dimension” in meinem Bewusstsein und ich entscheide über die Wahrnehmung von Zeit und der Intensität meiner Lebenserfahrungen.

 

 

Ich möchte einen kleinen Ausschnitt aus dem Buch Hermann Hesse – Narziß und Goldmund zeigen der mich besonders angesprochen hat. Generell ist zu sagen, dass auch dieses Buch von Hesse für mich kein Buch sondern eine zeitlose Geschichte die von Lebensweißheiten lebt. Kein Wort ist zu viel, kein Satz unpassenden und das Gesamtbild wirkt mir so real.

In dem Nachstehenden Ausschnitt von dem Kapitel 4 spricht Narziß mit Goldmund über die Unterschiede zwischen ihm und Goldmund:

“Die Natur von deiner Art, die mit den starken und zarten Sinnen, die Beseelten, die Träumer, Dichter, Liebenden, sind uns andern, uns Geistmenschen, beinahe immer überlegen. Eure Herkunft ist eine mütterliche. Ihr lebet im Vollen, euch ist die Kraft der Liebe und des Erlebenkönnens gegeben. Wir Geistigen, obwohl wir euch andere häufig zu leiten und zu regieren scheinen, leben nicht im Vollen, wir leben in der Dürre. Euch gehört die Fülle des Lebens, euch der Saft der Früchte, euch der Garten der Liebe, das schöne Land der Kunst. Eure Heimat ist die Erde, unsere die Idee. Eure Gefahr ist das Ertrinken in der Sinneswelt, unsere das Ersticken im luftleeren Raum. Du bist Künstler, ich bin Denker. Du schläfst an der Brust der Mutter, ich wache in der Wüste. Mir scheint die Sonne, dir scheinen Mond und Sterne, deine Träume sind von Mädchen, meine von Knaben…

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Goldmund: Geh jetzt schnell fort und laß mich alleine, du hast mir fuchtbare Worte gesagt!”

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Narziß von Hesse hat die zwei Extrem schön herausgezeichnet zwischen den wir wohl alle Leben

 

wer bin ich. was will ich. was tue ich. wo will ich hin. wo ist mein vertrauen. wohin führt mich meine sehnsucht. wo nach sehne ich mich wie eine sucht. wonach suche ich. worauf beruht meine unruhe, meine suche.

wie kann ich ein vertrauen in mich aufbauen. wie kann ich mich selbst lieben und zu mir stehen. einfach ich sein.

das schreiben dieser zeilen bringt in mir eine gewisse ruhe hervor. ich glaube die meisten antworten zu diesen fragen schon zu kennen. sie schlummern in mir. sind versteckt. und manchmal ist mir ihre existenz nicht bewusst. der alltag stellt sie in den schatten. doch sie sind da. es dibt einen weg zu ihnen. ich kennen diesen weg. dieser weg zu meinen antworten leigt in meinem vertrauen. in mir selbst. ich vertarue mir selbst.

ich vertraue mir, dass ich das richtige tue, richtige entscheidungen treffe. ich vertraue mir, dass ich anderen vertrauen und liebe schenke.

ich bin ich

ich bin eine starke person, die sehr lernfähig und anpassungsfähig ist. aber im kern immer sie selbst ist. es gibt verschiedene züge, verschiedene wesen in mir. jede hat seine vorzüge, vorlieben, nettig- und gemeinheiten. und jede hat seine berechtigung.

ich bin alle. und alle vereinen sich in mir. sie ergänzen sich. und sie werden weiter wachsen und sich verändern.

mein vertrauen, das tief in mir schlummert, das vertrauen in das gute – das ist meine stärke – das bin ich. ich möchte mir dieses bewahren. von nichts und niemanden nehmen lassen.

und eines tages wird dieses vertrauen so stark sein, dass ich keine angst mehr habe. keine angst mehr habe vor mir selbst. vor verletzungen. vor enttäuschungen. ich kann mich nicht mehr selbst enttäuschen, mich nicht mehr verletzten oder werde auch von anderen nicht mehr enttäuscht oder letzt. da ich weiß, dass es gut ist.

mein vertrauen beruht sich auf die gegenwart. es ist jetzt gut. es war nicht – es wird nicht – es ist.

dieses vertrauen und diese liebe zu mir wird mir helfen irgendwann das ICH aufzugeben und in ein WIR zu verwandeln. doch momentan nehmen meine fragen noch überhand. die antworten sind schon da. manchmal glaube ich sie schon gelernt zu haben. doch verliere ich immer wieder den zugang zu ihnen.

muss ich mir diesen fragen so oft stellen oder so lange stellen bis ich dich gefunden habe? oder werde ich vorher meine antworten haben oder den weg zu ihnen gefunden und gestärkt haben, bevor ich oder du mich findest.

ich glaube ich werde nie wirklich aufhören mir die fragen nach dem ICH zu stellen. diese treiben mich voran. wecken meine neugierde und abenteuerlust- die welt und mich zu entdecken. sie sollen mich auch irgendwann darin vorantreiben dich zu entdecken - wieder und wieder.

wenn die suche der weg ist und die antworten das ziel – ist der weg das ziel.

was mir also bleibt ist mein vertrauen. ich vertraue mir. und dieses vertrauen wird es mir erlauben eines tages dir zu vertrauen.

Ich will ein fremdes Land bereisen
Seine Berge bewandern
Seine Küsten erforschen
Die rauen Klippen besteigen und Halt finden
Am lebensrettenden Vorsprung

Ich will die fremden Winde spüren
Und den warmen Regen auf meinen Wangen
Meine Hände will ich in seine Erde graben
Seine Wurzeln fühlen

Ich will schmecken sein Salz und riechen
den Duft seiner weiten Täler

Und ich will kämpfen mit dem Land
Mich messen mit seinem Willen
Seine und meine Grenzen erforschen
Bis der Schlaf kommt und ich mich bette
Auf den Blättern seines Herbstes

Von mir scheinbar verschiedene Menschen erkenne ich als Wesen

wenn sie ein verhalten aufweisen welche übereinstimmen mit meiner

Definition was menschliches verhalten sein soll.

Diese Definition ist Teil meines Selbstverständnis.

Also kann ich auch sagen: Ich sehe nur Menschen die teile von mir besitzen.

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Und bei Maschine oder Prozessoren scheint es ähnlich zu sein. Die verwenden bestimmte Taktzeiten

und nur wenn die Taktzeit in Proportion(Kammerton) steht zu der Taktzeit des Empfänger besteht die Möglichkeit

von Verständnis/Kommunikation.

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Somit ist die Basis jeder Kommunikation das kleinste gemeinsame vielfaches.

Ich glaub das dieses immer gefunden werden kann zwischen Kommunizierenden.

Junge Menschen gehen in den Kindergarten und spielen.

Ältere Menschen gehen in die Schule und machen Hausübung.

Erwachsene Menschen gehen in die Arbeit und verdienen Geld.

Alte Menschen gehen in die Pension und sterben.

Menschen scheinen Kleiderständer zu sein für die Kleider die sie tragen

für ihre jeweilige Aufgabe die sie sich zuteilen.

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Aber wie kommt es wenn ich als Schüler schlafen gehe, dass ich als Arbeiter aufwache?

Ich lese gerade wieder das Buch von Hermann Hesse das ich unabsichtlich in der Waschmaschine mit gewaschen haben sich aber dennoch gut lesen lässt.

Ich möchte eine Stelle zitieren welche mich sehr beeindruckt hat da auch ich schon mal einen Meister meine Zweifel ausgesprochen habe. Leider fand ich damals nicht so schöne worte wie es Hermann Hesse/Siddartha tat.

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“… Dies ist es, weswegen ich meine Wanderschaft fortsetze – nicht um eine andere, eine bessere Lehre zu suchen, denn ich weiß, es gibt keine, sondern um alle Lehren und alle Lehrer zu verlassen und allein mein Ziehl zu erreichen oder zu sterben.”…

Der Buddha hat darauf gesagt:

“… Mögest du ans Ziel kommen! Aber sag mir: Hast du die Schar meiner Samanas gesehen, meiner vielen Brüder, welche ihre Zuflucht zur Lehre genommen haben? Und glaubst du, fremder Samana, glaubst du, dass es diesen allen besser wäre, die Lehre zu verlassen und in das Leben der Welt und der Lüste zurückzukehren?…”

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Hermann Hesse/Siddartha hat es schön beantworte ” Nicht steht mir zu, über eines andern Leben zu urteilen! Einzig für mich, für mich alleine MUSS ich urteilen, MUSS ich wählen, MUSS ich ablehnen. …”

Und was sucht er:

“… Erlösung vom Ich …”

Wunderbar, ein wirklich schönes Buch.

 

 

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Am Anfang Stand das Sein in seiner puren Form ( Aktion -> Reaktion ) dann hat alles

angefangen mit dem Gedanken gefolgt von dem Wort und der Zeichnung.  Dadurch entstand dann Buch, Radio und Fernsehen.

Jetzt vermischen sich diese Sachen mit neuer Technik und werden “interaktiv”.

Der Ursprung allem Nichtseins war der Gedanke und dieser ist schon garnicht “interaktiv” sondern ist für mich eher der Inbegriff von Zweifel und Misstrauen.

Also stellt sich mir die Frage:”Kann etwas was sein oder werden was es im Kern nie war?” Menschen springen vor einem Bildschirm herum und befolgen Anweisungen von einem Programm.

Das wirkt für mich schon sehr interaktiv allerdings was ist “interaktiv” oder der Unterschied vom Sein und Gedanken?

 

Sein ist für mich das Handeln in der Aktion und das unmittelbare Erleben der Konsequenzen meiner Aktion.

 

Der Gedanke dann eher die Metaaktion vom Sein. Situation wird wahrgenommen, mögliche Lösungen werden erarbeitet und die Reaktion muss nicht folgen. Da diese Art das Leben zu erleben für mich nicht sehr viel hergibt, erzeuge ich mir meine künstlichen Konsequenzen und da beginnt das ganze Theaterstück :) . Jetzt könnte ich sagen was ist schon wahr, ja natürlich was der Autor als wahr betrachtet. Aber es ist der Zweifel der jedes Ergebnis zu einer Niederlage macht. Und wie ist das jetzt nun bei den interaktiven Spielen und virtuellen Welten?

Im Spielfluss die Realität zu vergessen ist sicher kein Problem und ohne zu zögern einfach den eigenen Avatar aufs Spiel setzen fällt auch nicht schwer, wenn man dafür ein Level weiter kommt. Aber wie ist das mit der unmittelbaren Konsequenzen von Aktionen die man in einem Spiel gesetzt hat, können die auch außerhalb dieser virtuellen Welt existieren? Na ja es sind meist virtuelle Punkte die nur in dieser Welt etwas zählen.

 

Das gleiche Problem sehe ich bei unserem Geld genau so, da es auch nur in einer bestimmen virtuellen Welt einen Wert besitzt, viele jedoch schon Teil dieser Welt geworden sind.  Also könnte man sagen, dass es vom User abhängt, ob interaktiv gepriesene Technik auch interaktiv ist. Das ist dann so, wie bei dem Märchen:”Kaisers neue Kleider”

 

Zusammenfassend würde ich sagen, dass WoW genau so echt ist wie der Finanzmarkt und dass die Macht von den Unsern ausgeht. Und ich mache eine grundsätzliche Unterscheidung zwischen Aktion/Interaktion und dem Rest. Die Interaktion/Aktion ist für mich die ursprünglichste Wesensart und nur diese macht ein Ding zu einem Wesen. Der Wunsch oder der Vorsatz zur Aktion wirkt bei mir eher wie eine Belastung und führt auch zu einer Anhäufung von nicht Erledigtem was mich bei anfallenden Interaktion/Aktion zögern lässt.

 

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Ich verwende verbal Phrasen  sowie ich bestimmte Kleidung zu bestimmte anlässe anziehe. Ich sehe das nicht als einengung eher als ein stilles abkommen um einer basis der Komunikation zu schaffen. Interessanter finde ich aber den Gedanken wenn ich ihn weiter spinne da ich glaub das ich sogar nach diesen “Phrasen” denke. Wieso? Ich glaube das machen wir weil wir es nicht anders kennen und uns nichts anderes vorgegeben wurden. Das hat auch vielleicht etwas mit der relativen Vergleichstechnik zu tun die ich verwende um mein Leben zu beschreiben. Würde ich eine absolute Bestimmungsmöglichkeit  haben hätte ich wahrscheinlich auch meine eigene Phrasen.

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Für mich macht es keinen Sin den Bauch zu verstecken. Für mich machte es auch keinen Sin den Bauch zu panzern in der Hoffnung nicht verwundet zu werden. Für mich macht es noch viel weniger Sin das leere Gefühl im Bauch mit essen zu füllen denn das geht nicht und erzeugt nur noch mehr leid. Ich verstehe nur zu gut wenn sich Menschen versuchen zu schützen oder eine leere zu füllen.

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Was siehst du hier? Mein Bauch ist es aber es ist auch mein Zentrum der Leidenschaft. An dieser Stelle bin ich sehr verletzlich. Aber da kann ich nichts dagegen machen ausser immer nett sein mit allen Menschen und versuchen ehrlich mit ihnen zu sein.Ohne Titel-2.jpg

 

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